Die Linke Medienakademie (LiMA) entwickelte sich aus Kursangeboten für Zeitungsprojekte der Linkspartei und ihres Umfeldes. In mehreren Bundesländern werden regelmäßig Kurse für Medienkompetenz, Journalistische Projekte sowie PR- und Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam mit Partnern wie der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Bremer Rosa-Luxemburg-Initiative, dem Verein Helle Panke zur Förderung von Politik, Bildung und Kultur aus Berlin, den kommunalpolitischen Foren in Berlin und Nordrhein-Westfalen angeboten. Diese werden kontinuierlich aktualisiert und finden sich unter Kursangebot.
Höhepunkt der Bildungsarbeit ist die Akademie für linke Medienmacher/innen, die jährlich am zweiten Märzwochenende in Berlin durchgeführt wird.
„Neben dem fachlichen Input schätzen die Teilnehmer/innen auch die Möglichkeit zum abendlichen Networking“ erläutert Christoph Nitz das Konzept. Die Akademien hätten sich zu einem „jährlichen Gipfeltreffen für linke Medienmacher/innen“ entwickelt.
Die Kursangebote werden in drei Schwierigkeitsstufen gegliedert: «Essentials», «Fortgeschrittene» und «Experten». Die Akademie bietet so maßgeschneidert Weiterbildung sowohl für Menschen, die ein Internetangebot oder ein Printprojekt auf den Weg bringen wollen als auch für “alte Hasen“, die seit Jahren in der kritischen Medienarbeit tätig sind.
Derzeit läuft die Anmeldephase für die 6. Akademie, die vom 5. bis zum 8. März 2009 stattfindet.
Neu ist 2009 die „LiMA campus: Reclaim the media“ – ein Angebot speziell für junge Medienmacher/innen, Schüler/innen und Studierende am 5. März 2008. Die Teilnehmer/innen können u.a. die Redaktionskonferenz der Tageszeitung „taz“ besuchen und mit Peter Unfried, stellvertretender taz-Chefredakteur diskutieren.
Die Eröffnungsveranstaltung am 6. März 2008 wird von Heinz Vietze, Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Dr. Jens-Peter Heuer Staatssekretär und Dr. Gregor Gysi (MdB), Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag bestritten.
Prominente Journalisten wie Jürgen Reents (Chefredakteur Tageszeitung Neues Deutschland), Bascha Mika (Chefredakteurin Tageszeitung „taz“) und Jürgen Elsässer, Dozenten wie Matthias Spielkamp, Norbert Küpper, Dr. Gabriele Hooffacker (Leiterin der Münchner Journalistenschule) und Kommunikations-Experten wie Thomas Lohmeier haben ihre Teilnahme zugesagt.
Das Programm wird wöchentlich aktualisiert. Die Übersicht des Angebotes findet sich HIER.
2008 wurde die 5. Akademie erstmals am neuen Standort Franz-Mehring-Platz (verkehrsgünstig am Ostbahnhof gelegen) in Berlin-Friedrichshain veranstaltet. „Wir haben hier mit dem großen Münzenberg-Saal sowie sieben modernen Seminarräumen optimale Arbeitsbedingungen“, freute sich der Akademie-Initiator Christoph Nitz in einer Pressemittteilung Ende 2007. An den mehr als 50 Veranstaltungen beteiligten sich rund 300 Teilnehmer/innen. Die vierte Auflage im Frühjahr 2007 bot knapp 20 Veranstaltungen und konnte 100 Teilnehmer/innen begrüßen.
Die Bildungsangebote der Linken Medienakademie (LIMA) sind als Bildungsurlaub anerkannt.
Die Linke Medienakademie ist als Verein organisiert. Ende November 2008 finden die Wahlen zum Vorstand statt. Dann finden Sie HIER alle weiteren Informationen zum Verein.




